Unser Programm

Für eine soziale, nachhaltige und transparente Kommunalpolitik!

Die Geschicke unserer Gemeinde sollen künftig verstärkt durch Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und das Ehrenamt bestimmt werden. Wir sehen Bürgerbeteiligung als Verpflichtung für die Kommune. Wir wollen zeitgemäße Instrumente für Bürgerdialog und -beteiligung nutzen, Vereine als Begegnungsstätten stärken und gezielt das Ehrenamt und das Bürgerengagement fördern. Das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger darf jedoch nicht die Aufgaben und Pflichten der Gemeinde ersetzen. Insbesondere wollen wir soziale und ökologische Projekte verstärkt aus der Gemeinde heraus entwickeln.

Die Gemeinde Tuntenhausen wächst. Dies stellt uns vor die große Aufgabe, neue Mitbürgerinnen und Mitbürger besser in unser Gemeindeleben zu integrieren. In den nächsten Jahren wollen wir die Gemeindeverwaltung bürger- und serviceorientierter gestalten.

Transparenz und Bürgerbeteiligung

Die Gemeinde Tuntenhausen wird in Sachen Transparenz und Informationsfreiheit immer wieder als Negativbeispiel genannt. Ursächlich ist u.a., dass sich in der vergangenen Legislaturperiode die meisten Gemeinderäte und -rätinnen vehement gegen einen erleichterten, zeitgemäßen Zugang zu notwendigen Informationen für die Sitzungen des Gemeinderats gewehrt haben.

Uninformierte Gemeinderäte sollen unsere Zukunftsthemen entscheiden?

Die Liste 83104 setzt sich dafür ein, dass Tuntenhausen ein modernes und zeitgemäßes RIS (Ratsinformationssystem) erhält, über das sich unsere Räte jederzeit und umfassend informieren und auf die Sitzungen vorbereiten können. Zudem sollen wieder Teilbürger-versammlungen in den einzelnen Gemeindeteilen durchgeführt werden und je nach Notwendigkeit die Bürgerinnen und Bürger in sachbezogenen Bürgerversammlungen zum Mitgestalten unserer Heimat eingeladen werden.

Unser Bürgermeisterkandidat Marcus Straßer würde als Amtsinhaber im Rahmen einer regelmäßigen Bürgersprechstunde der Bevölkerung für deren Anliegen zur Verfügung stehen. Vor jeder Gemeinderatssitzung sollen die Bürgerinnen und Bürger dem Gemeinderat bei einer „Bürgerviertelstunde“ ihre Fragen und Anliegen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, in knapper Form vorbringen können.

Protokolle der öffentlichen Sitzungen müssen den Bürgerinnen und Bürgern u.a. online zugänglich gemacht werden.

Wie bereits in 80 Kommunen in Bayern (u.a. Feldkirchen-Westerham, Grafing, Bad Aibling) wollen wir auch in Tuntenhausen eine Informationsfreiheitssatzung (IFS) einführen, damit sich jeder Bürger und jede Bürgerin über die öffentlichen Belange der Gemeinde informieren kann. Wir wollen einen offenen transparenten Bürgerdialog statt „Hinterzimmerpolitik“.

Wir wollen mehr Demokratie wagen.

Willy Brandt, 1969

Nach mehr als 50 Jahren ist es höchste Zeit, auch in Tuntenhausen damit zu beginnen!

Mobilität und Verkehr

Die Anbindung der Gemeinde Tuntenhausen an den öffentlichen Personennahverkehr muss gestärkt werden. 

Brenner-Nordzulauf

Die Gemeinde muss sich stärker in die Planung des Brenner-Nordzulaufs mit einbringen. Dies bedeutet, dass die aktuellen bzw. zukünftigen Streckenvorschläge geprüft werden müssen, Probleme dargelegt werden und die Bahnstrecke zukunftsorientiert – mit Wert auf nachhaltigen Schutz der Natur – gebaut wird.

Wir lehnen alle Streckenvarianten ab, die in unserem Gemeindebereich erhebliche Eingriffe in die landwirtschaftliche und natürliche Landschaft oder die Ortsbereiche bedeuten. Hierdurch werden Naturflächen, Naherholungsgebiete und land- und forstwirtschaftliche Betriebe beeinträchtigt oder irreparabel zerstört. Vielmehr sollen die der Planung zugrunde liegenden Zahlen kritisch geprüft und eine Ertüchtigung der Bestandsstrecke ernsthaft vollzogen werden. Aus unserer Sicht ist nicht nachvollziehbar, dass Güter für/von Norddeutschland über das Nadelöhr München geleitet werden.

ÖPNV / Bahnhof Ostermünchen

Wir setzen uns dafür ein, dass der Bahnhof im Ort auch weiterhin erhalten bleibt. Der Fahrradstellplatz am Bahnhof ist vor einigen Jahren erneuert und erweitert worden. Hier muss nachgebessert werden, denn er ist zu klein und es fehlt an Beleuchtung. Auch ist die Barrierefreiheit am Bahnhof nicht gegeben! Ein neues Konzept für den Bahnhof muss ausgearbeitet werden.

Wir engagieren uns für eine Anbindung unserer Region an den MVV. Hier muss die Gemeinde auf Landkreisebene Einfluss nehmen, um das ungünstige Mehrtarifsystem für Pendler zu beenden. Es fehlt zudem ein MVV-Fahrkartenautomat in Ostermünchen, um die MVV-Streifenkarten zu entwerten.

Für die anstehende Neuausschreibung der Bahnstrecke soll sich die Gemeinde – soweit möglich – dafür einsetzen, dass die Ausschreibungsbedingungen von der BEG im Sinne unserer Pendlerinnen und Pendler geprüft werden und überarbeitet werden.

Der Busverkehr muss ausgebaut werden. Der Busverkehr darf nicht an den Grenzen des Landkreises Ebersberg enden. Hier muss überregional im Sinne der Nutzerinnen und Nutzer gedacht werden.

Die westliche Busparkbucht am Bahnhof muss aus Sicherheitsgründen zeitnah verwirklicht werden.

Fahrradverkehr / Gehwege / Barrierefreiheit

Das Radfahren muss stärker gefördert werden. Ein Radwegekonzept sollte hierbei die Grundlage bilden. Dazu müssen die erforderlichen Radwege ausgebaut werden Wir fordern, endlich den Radweg zwischen Tuntenhausen und Beyharting zu errichten.

Nicht nur der Bahnhof Ostermünchen, sondern auch unsere Gehwege müssen aus Rücksicht auf ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, auf Kinder und Eltern nach und nach barrierefrei umgebaut werden. Das Thema Mobilität im Alter muss auf die Agenda der Gemeinde, um unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern beim Einkaufen, Arztbesuch und in der Freizeit die Möglichkeit zu geben, auch ohne eigenes Fahrzeug mobil zu sein. Ob sog. Mitfahrbankerl eine Alternative sein können, sollte zumindest geprüft werden.

Nachtbus

Auch durch Mithilfe einiger Kandidaten der Liste 83104 wurde vor 1 ½ Jahren eine Umfrage zur Notwendigkeit eines Nachtbusses für Aßling und Tuntenhausen durchgeführt. Hier haben sich über 300 zumeist junge Bürgerinnen und Bürger für die Einführung ausgesprochen und die Möglichkeit genutzt, konkrete Wünsche zu äußern. Dieses Projekt – dessen Start für Herbst 2019 angekündigt war – muss nun unbedingt gestartet und wohlwollend kritisch begleitet werden.

Wir stehen neuen Technologien aufgeschlossen gegenüber. Innerhalb der anstehenden Legislaturperiode ist es unser Ziel zu erörtern, ob und inwiefern neue Möglichkeiten in der Gemeinde eingesetzt werden können, wie zum Beispiel Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge am Bahnhof oder auf Parkplätzen.

Bauen, Ortsentwicklung

Die Liste 83104 steht für einen reduzierten Flächenverbrauch in der kommunalen Baupolitik. Die ländliche Struktur unserer Gemeinde muss erhalten bleiben und die Natur geschützt werden.

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan soll sich vornehmlich an den Bedürfnissen der ansässigen Bevölkerung orientieren. Wir fordern daher:

  • größtmögliche Transparenz bei der Neuausweisung von Baugrund: eine rechtzeitige und klare Information der Öffentlichkeit, insbesondere der betreffenden Anwohner und ausreichend Zeit und Gelegenheit, dazu Stellung zu nehmen,
  • klare und einheitliche Kriterien bei der Ausweisung und Vergabe von Baugrundstücken. Das Vorgehen der Gemeinde erweckt gelegentlich den Eindruck von Willkür. Nach welchen Kriterien wird z.B. die Priorisierung der verschiedenen Baugebiete bei der Vergabe ermittelt? Warum wird Außengebiet in den Flächennutzungsplan aufgenommen, während Innengebiete unbebaut sind? etc. Auch darüber muss die Öffentlichkeit besser informiert werden! 
  • die Ausweisung und Vergabe von Bauland muß sich am einheimischen Bedarf orientieren, nicht am Profit Einzelner. Die Rücksicht auf Natur und unser Landschaftsbild ist dafür ein wichtiges Kriterium.

Bei der Erweiterung des bestehenden Bebauungsplanes sind folgende Kriterien zu beachten:

  • die Förderung von bezahlbarem Wohnraum oder auch alternativen Wohnprojekten (betreutes Wohnen für Senioren, Mehrgenerationenwohnungen…)
  • die Priorisierung der Innenverdichtung vor der Ausweisung von Baugebieten im Außenbereich und die Förderung kompakterer Bauformen. 
  • eine vorherige Berücksichtigung der zu erwartenden Folgen für die Infrastruktur (Wasserversorgung, Zunahme des Verkehrs …)
  • zu bedenken ist auch, dass ein zu schnelles Wachstum eines Ortes die gewünschte Integration der Zuzügler in die bestehende Dorfgemeinschaft erschwert. Unsere Dörfer sollen Gemeinschaften und keine bloßen Siedlungen sein!
  • Bei der Ausweisung von Gewerbegebieten ist mit Grund und Boden schonend umzugehen. Der Schaffung von Arbeitsplätzen der Einnahme von Gewerbesteuer stehen die immateriellen Güter des Erhalts der heimatlichen Landschaft, der intakten Natur und deren Bedeutung für die Gesundheit der Menschen sowie für den Schutz des Klimas gegenüber!

Nachhaltiges Bauen

Durch sinnvolles und nachhaltig durchdachtes Bauen muss künftig unnötige Ausweisung von Bauland und damit Bodenversiegelung vermieden werden.

Neben Photovoltaik- und Solarthermie sollte auch die Nutzung von Regenwasser mittels Zisternen und die gemeinschaftliche Anschaffung von Kraftwerken bei Neubausiedlungen in den Mittelpunkt gerückt werden. Die Abwärme bestehender Biogasanlagen ist für eine zentrale Wärmeversorgung zu nutzen. Soweit die Gemeinde Gestaltungsspielraum hat, sollten auch innovative Baumaterialien und technische Möglichkeiten zugelassen werden.

Der Bebauungsplan hat eine Förderung erneuerbarer Energien zu berücksichtigen, d.h. bereits im Bebauungsplan sollten die Baufenster nach einer optimalen Ausnutzung von Sonnenenergie ausgerichtet werden, außerdem sollten die Vorschriften zur Dachneigung die optimale Nutzung von Sonnenenergie erlauben.

Wir fordern, dass die Gemeinde eine energetische Beratung der Bauherren und eine Sammelbestellung für Photovoltaikanlagen anbietet/anregt (siehe dazu unser Programm zu Naturschutz, Klima, Energie!)

Maßvolle, bedarfsorientierte Bebauung

  1. Baugebietsausweisung Hohenthanner Feld (Feld zwischen Kindergarten und Biotop):
    Die Liste 83104 spricht sich gegen die Bebauung des Gebietes aus, der Bewahrung der Natur ist Vorrang zu geben, zumal das Gebiet als Baugrund ungeeignet ist, es in Hohenthann bereits ausgewiesene Bauflächen gibt, und der Ort in den vergangenen 30 Jahren ohnehin überproportional gewachsen ist.
  2. Baugebietsausweisung in Tuntenhausen Nord
    Die Liste 83104 spricht sich gegen die geplante Erweiterung um 45 Baugrundstücke aus und plädiert für eine deutliche Reduzierung des Vorhabens. 
    Eine Bevorratung an Baugrund für ein zukünftiges Wachstum der Ortschaft ist zwar sinnvoll, doch muss dies in einem verträglichen Maß mit dem Erhalt von Natur und ländlicher Kulturlandschaft einhergehen. Eine Bebauung darf erst erfolgen, wenn tatsächlicher Bedarf von einheimischer Seite aus besteht und die nach §1 BayBG geforderte Priorität der Innenverdichtung zuvor ausgeschöpft wurde. Die Ausweisung von Neubaugebieten darf den dörflichen Charakter nicht derart massiv beeinträchtigen, wie dies derzeit mit dem Projekt „Tuntenhausen-Nord“ vorgesehen ist.
  3. Neubau ALDI in Tuntenhausen:
    Die Liste 83104 spricht sich gegen den Bau eines ALDI oder ähnlichen Discounters aus. Hier sehen wir im Wesentlichen nur Vorteile für die Betreiber und den angrenzenden Baumarkt. Die Nahversorgung sehen wir durch den bereits bestehenden Supermarkt ausreichend gesichert, zumal dieser um einen Getränkemarkt erweitert werden kann. Ein Discounter passt weder in unsere dörfliche Struktur noch lässt er sich mit den Zielen einer regionalen und nachhaltigen Grundversorgung vereinbaren (siehe unser Programm zu Wirtschaft, Landwirtschaft, Grundversorgung)

Wirtschaft / Landwirtschaft / Grundversorgung

Wichtigstes ökonomisches Ziel der Liste 83104 auf kommunaler Ebene ist die Stärkung der regionalen Wirtschaft. Dazu setzen wir in erster Linie auf eine enge Zusammenarbeit mit der ansässigen Landwirtschaft sowie Produzenten regionaler Produkte. Wir möchten MIT und nicht GEGEN die Erzeuger und Produzenten agieren und ihnen helfen, ihre Produkte gewinnbringend zu vermarkten. Hier müssen wir sowohl als Produzenten aber insbesondere auch als Verbraucher eine Art „Gemeinwohlökonomie“ mehr in den Mittelpunkt rücken.

Landwirtschaft / Regionalvermarktung

Die hiesigen Bauern kämpfen schon lange aufgrund einer über Jahrzehnte gehenden verfehlten Agrar- und Subventionspolitik um ihre Existenz. Immer mehr kleine bäuerliche Betriebe geben auf, da sie unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr rentabel wirtschaften können oder die nächste Generation den elterlichen Betrieb nicht mehr übernehmen will. Die verbliebenen Landwirte sehen sich gezwungen, immer mehr auf Massenproduktion umzusteigen, was seinerseits eine Gefahr für Umwelt und Tierwohl bedeutet.

Hier wollen wir in Zusammenarbeit mit den Betrieben und den öffentlichen Einrichtungen (Schulen) ein Bewusstsein für unsere regionalen Produkte wecken. Statt „Geiz ist geil“ soll „saisonal, regional, umwelt- und tierfreundlich ist angesagt“ in den Vordergrund treten.

Dies ist z.B. möglich durch die Gründung eines Wirtschaftsverbandes/ -vereines zur direkten Vermarktung regionaler Produkte, wie er in anderen Gemeinden bereits existiert. Auch die Einrichtung von Dorfläden bzw. ein regelmäßiger Wochenmarkt, wo in den verschiedenen Ortsteilen an jeweils unterschiedlichen Tagen Produkte angeboten werden könnten, ist von uns angedacht und sollte gefördert werden.

Tatsache ist, dass Ansätze regionaler Vermarktung im Kleinen bereits existieren, z.B. am Eier-Hof in Emling, oder am Schuasta-Hof in Schweizerting. Die Entwicklung einer von der Gemeinde herausgegebenen Broschüre, in der diese Produzenten zusammengetragen werden, ist eine Maßnahme, die wir gerne in Angriff nehmen würden. Eine Beschilderung ist zudem sinnvoll. Dadurch kann eine bessere Information der Bürger über regionale Einkaufsmöglichkeiten erfolgen.

Wir wollen regionale Produkte von regionalen Anbietern und somit ortsansässige Betriebe stärker einbinden. Denkbar wäre ist die gemeinsame Entwicklung einer Art Eigenmarke, ein „Made in Tuntenhausen–Label“, welches regionale Produkte zieren könnte, die dann in Bürgerläden der größeren Ortsteile oder auf lokalen Wochenmärkten vertrieben werden können. 

Die gemeindlichen Schulen und Kindergärten, die Mittagessen für die Kinder anbieten, könnten auf ökologisch produzierte (oder zumindest regionale) Lebensmittel umgestellt werden. Dies bedeutet gleichzeitig gesünderes Essen für die Kinder und eine Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft. Ein vergrößerter Absatz ökologisch erzeugter Lebensmittel bietet langfristig mehr Bauern die Chance, auf ökologischen Landbau umzustellen, der nachweislich den Bauern ein besseres Auskommen bietet. Vielleicht ließen sich nach und nach auch die örtliche Gastronomie (sofern noch vorhanden!) und letztendlich auch mehr Verbraucher für Lebensmittel begeistern, die ökologisch und regional erzeugt sind, so dass sie ihre Bauern vor Ort direkt unterstützen.

Darüber wollen wir daran vorhandene Potenziale besser bündeln und eine Art gemeindlichen Wirtschaftsverband der lokalen Betriebe fördern, um z.B. dem wachsenden Druck durch Onlinehandel Impulse entgegensetzen zu können und um damit langfristig unsere ortsansässigen Betriebe und regionalfokussierte Landwirte und deren Identifikation mit der Gemeinde zu stärken.

Gewerbe

Durch langfristige Planung muss unseren Gewerbebetrieben ein Wachstum in der Gemeinde möglich sein. Um Konflikte mit Anwohnern, Landwirten und dem Naturschutz zu vermeiden, bauen wir auf ein Konzept, das die Ansiedlung und Erweiterung vorrangig in bestehenden Gewerbegebieten ermöglicht. Hier ist auf ein verträgliches Wachstum zu achten, welches nach unserer Meinung die Ansiedlung weiterer größerer, neuer Betriebe ausschließt.

Eine Bebauung und Versiegelung größerer Flächen muss hierbei auch entsprechend durch Ausgleichsflächen und Ökokontoflächen kompensiert werden. Arbeitsplätze, die wir in der Gemeinde schaffen und erhalten, bringen nicht nur Steuereinnahmen, sondern oft auch kurze Arbeitswege, Konsum vor Ort und damit mehr Lebensqualität für die Betroffenen.

Die Gemeinde muss auch weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen unserer Gewerbebetriebe haben. Soweit zulässig, sollten diese Anliegen jedoch in den öffentlichen Sitzungen diskutiert werden, um jeden Vorwurf der Mauschelei und Hinterzimmerpolitik zu vermeiden.

Nahversorgung

Mit dem neuen EDEKA-Markt in Tuntenhausen, den regionalen Metzgern und Bäckern verfügen wir über ein gutes Netz an Lebensmittelhändlern. Außerhalb von Tuntenhausen selbst ist die Grundversorgung jedoch nicht zufriedenstellend.

Neben den bereits erwähnten Wochenmärkten halten wir genossenschaftlich organisierte Dorfläden für eine denkbare Ergänzung. Hier können regionale Produzenten ihre Produkte anbieten. Kurze Wege für Verbraucherinnen und Verbraucher und Produzentinnen und Produzenten sind nicht nur ökologisch und ökonomisch sinnvoll, sondern bringen auch wieder zusammen, was zusammengehört. Hier wäre auch eine Kooperation nicht nur mit den Erzeugern, sondern auch mit dem bestehenden Einzelhandel zu prüfen.

Die Ansiedlung eines Discounters (ALDI) sehen wir als nicht zielführend an und lehnen diese ab. Hier sehen wir im Wesentlichen nur Vorteile für die Betreiber und den angrenzenden Baumarkt, weshalb dieses Projekt wohl auch protegiert wird. Eine Verbesserung der Nahversorgung wird hier nicht erwartet. Weder passt ein solcher in unsere dörfliche Struktur, noch lässt er sich mit den Zielen einer regionalen und nachhaltigen Grundversorgung in Einklang bringen. Hier sehen wir bei dem bestehenden Einzelhändler überdies auch ein ausreichendes Angebot im Niedrigpreissegment (Hausmarken).

Ärzte / Apotheken

Daneben muss auch die medizinische Versorgung durch Ärzte oder Apotheken gesichert werden. Bereits im Vorfeld von städteplanerischen Maßnahmen müssen Überlegungen hierzu (wie z.B. neues Ortszentrum Ostermünchen, Ortszentrum Tuntenhausen) eine zentrale Rolle spielen. Diesbezügliche Planungen müssen gerade aus Rücksicht auf ältere Mitbürgerinnen und Bürger einen möglichst barrierefreien Zugang berücksichtigen.

Wasser, Abwasser, Energie, Internet

Grundsätzliche gehören Aufgaben der Daseinsvorsorge (Wasser, Abwasser, Stadtreinigung) in kommunale Hand. 

Unser Trinkwasser ist eines unserer wichtigsten Güter. Die Qualität ist deshalb regelmäßig von unabhängigen Experten zu kontrollieren und die Ergebnisse sind der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Insbesondere muss auch endlich das Internet ausgebaut werden. In vielen Teilen der Gemeinde gibt es noch immer keine zeitgemäße Internet-Verbindung. So ist z.B. in Ostermünchen in manchen Teilen ein Anschluss von schwankendem Internet zwischen 20 und 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) Internet vorhanden, die volle Leistung von 50 MBit/s hat man doch nur sehr selten. Manche Bürgerinnen und Bürger müssen noch mit einer Leistung von unter 20 Mbit/s leben, was den heutigen Standards nicht gerecht wird.

Wir wollen, dass in allen Ortsteilen der Zugang zu schnellem Internet möglich ist. Sowohl im privaten, wie im beruflichen Umfeld ist der Zugang zu gigabitfähigem Internet in den kommenden Jahren notwendig. Für Tuntenhausen ist schnelles Internet, das in der Lage ist, den steigenden Anforderungen an immer größer werdende Datenmengen Rechnung zu tragen, ein enorm wichtiger Standort- und Wettbewerbsfaktor. Insbesondere im Hinblick auf die Ansiedlung von Familien und Unternehmen darf der ländliche Raum nicht weiter den Anschluss an die besser ausgebauten urbanen Gebiete verlieren. 

Naturschutz, Klima, Energie

Schutz der Natur und Kulturlandschaft

Wir setzen uns für einen aktiven und zukunftsweisenden Natur- und Landschaftsschutz ein. Durch sorgfältig renaturierte Flächen, wie z.B. entlang der Braunau geschehen, können Natur- und Klimaschutz, Erholungswert und Hochwasserschutz in einen guten Einklang gebracht werden. Auch die angestrebte Renaturierung der Eisenbartlinger Filzen soll gefördert werden.

Darüber hinaus muss die Gemeinde ihrer Vorbildfunktion bei der Förderung der Artenvielfalt (z.B. durch Renaturierungen, Blühstreifen) und der Vermeidung von Pestiziden gerecht werden. Bürger, Landwirte und Gewerbetreibende sollten dahingehend durch Informationen unterstützt und motiviert werden.

Damit Schäden an der Natur durch Eingriffe wie etwa Bauvorhaben kompensiert werden können, sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen erforderlich. Das daraus entstehende Ökokonto darf nicht nur auf dem Papier ausgeglichen sein, die Maßnahmen müssen auch in der Natur vom Verursacher richtig umgesetzt werden, um ihre Wirkung entfalten zu können. Hier bedarf es einer effektiven Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden.

Unser Trinkwasser

Unsere Reservoirs an Grund- und Trinkwasser sind eines unserer wichtigsten Güter und müssen bestmöglich geschützt werden. Dünge- und Abstandsregeln sollten selbstverständlich und verbindlich sein.

Ein Klimaschutzkonzept

Mit Eigeninitiative kann die Gemeinde viel im Bereich Natur- und Klimaschutz beitragen, statt wie bisher aktuellen Entwicklungen immer nur Jahre oder Jahrzehnte hinterherzuhinken. Tuntenhausen braucht ein Klimaschutzkonzept, wie es andere Gemeinden bereits seit langer Zeit haben. Tuntenhausen soll ein Handlungskonzept entwickeln, das sowohl eine Strategie als auch konkrete Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz in der Gemeinde definiert und die durch eine/n Beauftragte/n überwacht, angestoßen und begleitet werden. Die Schwerpunkte dieses Klimakonzepts sind Energieeinsparung, der effiziente Gebrauch von Energie und die Erzeugung erneuerbarer Energien. Mit gutem eigenem Beispiel und engagierter Betreuung und Beratung der Bürgerinnen und Bürger können wir hier viel gemeinsam erreichen.

Öffentliche Gebäude werden – soweit sinnvoll – mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und energetisch saniert.

Daneben soll die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten und soweit dies sinnvoll ist bei Neubauten Photovoltaik- und Solarthermieanlagen fördern oder verpflichtend vorschreiben. Mit sog. „Sammelbestellungen“ können hier auch Eigentümern von Altgebäuden zu einer lukrativen Anschaffung animiert werden. Hier muss die Gemeinde potentielle Interessenten durch fachkundige Beratung unterstützen. Die Bewohner können so vom Energieverbraucher zum Energieproduzenten werden. Gerade landwirtschaftliche Betriebe können von einem solchen Modell profitieren.

Langfristig streben wir mit den Maßnahmenbündel ein energieautarkes Tuntenhausen an.

Durch eigene Maßnahmen aber auch durch Einflussnahme auf Betreiber von Lichtanlagen soll die Lichtverschmutzung vermindert werden.

Nachhaltiges Bauen

Durch sinnvolles und nachhaltig durchdachtes Bauen muss künftig unnötige Ausweisung von Bauland und damit Bodenversiegelung vermieden werden. Neben Photovoltaik- und Solarthermie sollte auch die Nutzung von Regenwasser mittels Zisternen und die gemeinschaftliche Anschaffung von Kraftwerken bei Neubausiedlungen in den Mittelpunkt gerückt werden. Soweit die Gemeinde Gestaltungsspielraum hat, sollten auch innovative Bauformen und -materialien und technische Möglichkeiten zugelassen werden.

Wir möchten uns für die maßvolle Ausweisung von Neubaugebieten einsetzen. Tunten-hausen kann nicht sämtliche Versäumnisse der Großstadt kompensieren. Die Ausweisung von Neubaugebieten darf den dörflichen Charakter nicht derart massiv beeinträchtigen, wie dies z.B. derzeit mit dem Projekt „Tuntenhausen-Nord“ vorgesehen ist.

Müll & Rohstoffe

Wir setzen uns dafür ein, dass langfristig geprüft und angeregt wird, das derzeitige Bring- auf ein Holsystem umzustellen.

Neue Mobilität

Das Auto als notwendiges Fortbewegungsmittel auf dem Land ist sicherlich unentbehrlich, aber trotzdem muss Mobilität auch neu gedacht werden. Ein Radwegekonzept mit Zugang zum ÖPNV, barrierefreie Gehwege und ein Bahnhof, der barrierefrei und nutzerfreundlich (vgl. Mobilität und Verkehr) ist, sind die ersten Schritte. In der Vergangenheit wurde das Hauptaugenmerk auf den Kfz-Verkehr gelegt. Künftig gilt es auch vermehrt und bedarfsorientiert Geh- und Radwegeverbindungen zu schaffen und besser Instand zu halten.

Initiativen wie „Stadtradeln“ oder Mietprojekte für Lasträder sind Ideen, die zumindest angeregt und geprüft werden sollen. Werden heimische Gaststätten, Einkaufs-möglichkeiten, Schwimmbäder etc. entsprechend radlgerecht ausgeschildert und beworben, hilft dies nicht nur der Umwelt und der Gesundheit, sondern auch unseren Gewerbetreibenden. 

Der Brenner-Nordzulauf darf in unserer Gemeinde nicht zum Bau von neuen Trassen und der Verlegung der jetzigen Bahnstation führen (vgl. Mobilität und Verkehr).

Auch weitere Verkehrsprojekte – insbesondere Ortsumfahrungen – müssen natur- und flächenschonend geplant und umgesetzt werden.

Kommunale Projekte kritisch betrachtet

Bei Beschlüssen über Vorhaben und Planungen der Gemeinde soll künftig durch die Verwaltung die Auswirkung auf den Klimaschutz dargestellt und ggf. durch eine kurze, summarische Stellungnahme begründet werden. Hierdurch entsteht bei den Entscheidungen mehr Sensibilität für dieses wichtige Thema. Im Rahmen der Bürgerversammlungen soll eine Darstellung zu den Fortschritten bzw. Schwierigkeiten der Gemeinde beim Klimaschutz und der Reduktion von Emissionen fester Bestandteil werden.

Global denken, regional kaufen

Damit eine nachhaltige Entwicklung vorangetrieben wird, ist es wichtig, dass jeder einzelne seinen Lebensstandard ökologisch und sozial verträglich gestaltet. Die Gemeinde kann dies durch die Förderung der Vermarktung regionaler Produkte im Einzelhandel, in Dorfläden oder auf Wochenmärkten unterstützen. In Dorfläden oder auf Wochenmärkten sollten die kurzen Wege zu den Erzeugern genutzt werden und regionale Produkte aus der Landwirtschaft, von Bäckern, Metzgern oder Imkern im Sortiment stehen. Es entstehen hierdurch nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern Treff- und „Ratschpunkte“. Wir haben vor Ort hervorragende Landwirte, Bäcker, Metzger, Imker und andere Anbieter. Unterstützen wir unsere Produzenten vor Ort und damit unsere Umwelt.

Hier könnten unsere Schulen und Kindergärten als Vorbilder dazu animiert werden, auf regionale Öko-Produkte umzustellen.

Sport, Vereine & Freizeit

Unsere Vereine sind die Grundlage für das gute (Zusammen-)Leben in unserer Gemeinde. Ohne das Engagement in den Feuerwehren, Sport-, Trachten-, Tierschutz- und Gartenbauvereinen, in der Nachbarschaftshilfe oder einem der vielen anderen großen und kleinen Verbände wäre Tuntenhausen nicht so lebens- und liebenswert.

Unsere Vereine sollen weiterhin Tradition und Integration, Altes und Neues, Jung und Alt zusammenbringen. Die Gemeinde darf die Vereine hierbei jedoch nicht dadurch überfordern, dass zu viele Aufgaben auf diese abgewälzt werden. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Vereine auch weiterhin die gesellschaftliche, aber auch die finanzielle Unterstützung und Anerkennung bekommen, um ihre Aufgaben ausüben zu können.

Wichtig ist uns, die bürokratischen Hürden für die Vereine so gering wie möglich zu halten. Die Vereine müssen einen festen Ansprechpartner/in innerhalb der Gemeinde haben, der ihnen bei Fragen weiterhilft und z.B. Checklisten für Veranstaltungen bereitstellt.

Feuerwehren, First Responder

Wir haben großen Respekt vor der Einsatzbereitschaft und dem außerordentlichen Engagement unserer Freiwilligen Feuerwehren und des First Responders. Wir stellen auch zukünftig eine gute Ausstattung der Feuerwehren sicher, um die Sicherheit der Bürger wie auch die Motivation der ehrenamtlichen Tätigkeiten zu fördern und den Nachwuchs zu sichern.

Sportvereine, Schwimmbadverein

Sport und Bewegung hält uns nicht nur körperlich und geistig fit, sondern fördert auch das gesellschaftliche Zusammenleben. Hier werden über Generationen hinweg Werte wie Teamgeist, Toleranz und Fairness vermittelt, vielerorts soziale Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Auf diese Weise übernehmen die Sportvereine wichtige gesellschaftliche Aufgaben, gerade in der Jugend- und Seniorenarbeit. Vor allem Hilfestellungen im Bereich Sportstättenbau und -sanierung sind hier wichtig.

Trachten-, Musik- und Kulturvereine

Diese Vereine vermitteln über ihre gesamte Bandbreite traditionelle und zeitgenössische Angebote. Neben der Förderung der musischen und kulturellen Begabungen ist uns der Erhalt und die Weitergabe von Traditionen wichtig. Wenn wir unseren Kindern und Enkeln Tradition und Geschichte nicht vermitteln, werden bedeutende Teile unserer kulturellen Wurzeln verloren gehen. Neues und Altes, gewachsene Kultur und Taktgefühl (auch jenseits der Musik) werden hier für alle offen gelebt.

Nachbarschaftshilfe, AWO, VdK

Für die Unterstützung bedürftiger Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Mittagsbetreuung in den Schulen und die Integration von Flüchtlingen hat sich unsere Nachbarschaftshilfe zu einem unentbehrlichen, sozialen Rückgrat der Gemeinde entwickelt. Auch der VdK und die AWO stellen hier wichtige soziale Leistungen zur Verfügung. Hier muss die Gemeinde finanziell und organisatorisch bestmögliche Unterstützung anbieten und darauf achten, die Ehrenamtlichen nicht zu überfordern.

Tier- und Naturschutz, Gartenbauvereine

Über die Gemeindegrenze hinweg leistet das Tierheim Ostermünchen einen sehr wichtigen Beitrag bei der Aufnahme, Pflege und Vermittlung von Tieren. Daneben sorgen zahlreiche Gartenbauvereine für einen regen Austausch von traditionellem Wissen, aber auch vermehrt im Bereich von nachhaltiger und tier- und artgerechter Gartengestaltung. Diese nachhaltige Arbeit gilt es, verstärkt zu fördern.

Soziales 

Der demographischen Entwicklung und den neuen Lebensformen mit ihren Konsequenzen gerecht zu werden. Die Lebensrealität hat durch Singlehaushalte, Berufstätigkeit beider Elternteile etc. breitbandig Veränderungen erfahren. Es muss auch auf kommunaler Ebene eine Antwort darauf gegeben werden.

Für Kinder gibt es Krippen, KiTas, Schulen und Horte, wenn auch noch nicht in ausreichender Anzahl. Die sozialen „Randgruppen“ wie Senioren, Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen, Jugendliche ohne Vereinsanbindung sind in einer großflächigen Gemeinde ohne nennenswerten ÖPNV sehr isoliert. Ein einfaches Treffen außerhalb der Schülerbeförderungszeiten morgens und mittags ist durch den fehlenden ÖPNV nicht möglich.

Mögliche Treffpunkte können, wenn überhaupt, nur schwer erreicht werden. Arztbesuche für die älteren und nicht motorisierten Bürger sind oft nur mit großem zeitlichem Aufwand zu bewerkstelligen. Unter Umständen müssen bis dato Angehörige z.T. ganze Urlaubstage dafür einplanen, um die anstehenden Transferleistungen zu erbringen. 

Tagesangebote für Senioren existieren nur in Ausnahmefällen bzw. sind nur mit großem logistischem Aufwand möglich. Solche Tagesangebote wirken oft einer Vereinsamung von alleinstehenden Senioren entgegen und würden in einem Mehrgenerationenhaushalt die so genannte mid-ager-Generation, die meist berufstätig ist, entlasten.

Barrierefrei bauen

Hier beginnen die Schwierigkeiten oft schon bei Mobilitätsbarrieren im Haus und in der Wohnung. Die zukünftige Baupolitik muss diesen Schwierigkeiten entgegenwirken. Barrierefreiheit im Wohnungsbau bedeutet u.U. auch höhere Häuser um die Infrastruktur für Barrierefreiheit unterzubringen und auch mehr Wohnraum für Mehrgenerationen-häuser, bzw. -wohnungen zu schaffen. Dies würde vermutlich die Anzahl der aktuell notwendigen Heimunterbringungen reduzieren und somit auch den Abfluss finanzieller Ressourcen eindämmen.

Ganztagesangebote

Ganztagesangebote an Grund- und Mittelschule bis zumindest 17 Uhr sind unverzichtbar, um für Schülerinnen und Schüler eine verlässliche altersgerechte und qualitativ hoch-wertige Betreuung zu ermöglichen.

Treffpunkte schaffen und beleben

Wochenmärkte, Dorfläden mit Cafés oder organisierte Mitfahrgelegenheiten zum Einkaufen bieten hier über den praktischen Nutzen hinaus einen wesentlichen sozialen Faktor. Egal ob Familien, Kinder und Jugendliche oder ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger: Menschen kommen zusammen, Menschen reden, Menschen helfen einander – eigentlich die Stärke unserer ländlichen Struktur! Wir wollen hier Unterstützung und Anreize schaffen, um das Selbstverständliche wieder zum Üblichen zu machen.

Richtige Sozialpolitik ist kein Kostenfaktor, sondern bringt auch auf kommunaler Ebene Gewinne an Lebensqualität und Erhalt der Ressourcen.

Integration

Wir setzten uns ein für die gleichberechtigte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben.

Wir wollen das Miteinander in unserer Gemeinde fördern! Unsere Haltung ist von Respekt und Interesse am Anderen geprägt. Anders sein ist normal! Die Förderung der ehrenamtlichen Arbeit im interkulturellen Bereich liegt uns besonders am Herzen.

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