Die Liste 83104
Für eine ehrliche Kommunalpolitik – für Transparenz und Bürgerbeteiligung!
Wir sagen Nein zu Politik, die nur wenigen nützt.
Die Gemeinde darf sich nicht vor den Karren einzelner Investoren oder Interessengruppen spannen lassen.
Entscheidungen müssen sachlich, transparent und gerecht sein – für alle Bürgerinnen und Bürger.
Wir stehen für eine Gemeinde, die zuhört, handelt und Verantwortung übernimmt.
Mehr Bürgerbeteiligung – Entscheidungen gemeinsam treffen
Wir setzen uns dafür ein, dass die Bürgerinnen und Bürger in Tuntenhausen nicht nur informiert, sondern auch frühzeitig einbezogen werden – bei Bauvorhaben, Verkehrsfragen oder Energiethemen.
Wir fordern mehr Transparenz in der Gemeindearbeit, verständliche Kommunikation und echte Mitgestaltungsmöglichkeiten.
Bereits in der vergangenen Legislaturperiode haben wir die Einführung der Bürgerfragestunde durchgesetzt. Wir fordern auch weiterhin den öffentlichen Zugang (online) zu Protokollen und Informationen – wie in anderen Kommunen schon seit Jahren.
Bezahlbarer Wohnraum
In unserer Gemeinde fehlen zunehmend bezahlbare Miet- und Eigentumswohnungen, vor allem für junge Familien und Senioren.
Wir fordern klare Vorgaben bei Neubauprojekten: ein fester Anteil an bezahlbarem Wohnraum, angepasst an die Lebensrealität vor Ort.
Gleichzeitig wollen wir gemeindeeigenes Bauen fördern, um dauerhaft günstigen Wohnraum zu schaffen.
Leben und Arbeiten in der Gemeinde
Wer in der Gemeinde lebt, soll – wenn möglich – auch hier arbeiten können.
Die Weiterentwicklung bestehender Gewerbegebiete sowie die maßvolle Schaffung neuer Flächen für Klein- und Mittelstandsbetriebe sind uns ein Anliegen.
Wir setzen hierbei auf ein Wachstum zur Förderung der Wirtschaft – aber mit Augenmaß, damit unsere ländliche Struktur, unsere landwirtschaftlichen Betriebe und unsere Natur erhalten bleiben. Maßlosen Flächenfraß lehnen wir ab.
Leben und Arbeiten vor Ort stärkt nicht nur das Gemeindegefühl, sondern sichert auch langfristig Fachkräfte, wenn gleichzeitig für bezahlbaren Wohnraum gesorgt wird.
Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten in der Region vorfinden.
Kurze Wege zu Arbeit, Versorgung und Bildung stärken den sozialen Zusammenhalt, entlasten die Umwelt und helfen dabei, Energie und Ressourcen zu sparen.
Ökologische Landwirtschaft und Umweltschutz
Wir stehen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, die unsere Böden, unsere Tiere und unsere Gesundheit schützt.
Wir wollen ökologisch wirtschaftende Betriebe gezielt fördern und stärken.
Gleichzeitig setzen wir uns für den Erhalt und Ausbau naturnaher Flächen ein – als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und uns Menschen.
Gemeinsam mit Land- und Forstwirten, aber auch den Nutzern privater Flächen setzen wir uns für den Ausbau natürlicher Lebensräume und Biotope ein. Ein Biotopverbund und naturnahe Gärten sind wichtige Bausteine, um den Artenschwund zu stoppen und unsere Lebensgrundlagen (gesunde Böden, Trinkwasser, Nahrung) für uns und nachfolgende Generationen zu erhalten.
Die Gemeinde muss hierbei ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und Bürgerinnen und Bürger mit Beratung und Hilfen unterstützen.
Energiewende vor Ort – mit Maß und Weitblick
Wir stehen hinter der Energiewende und ihrer regionalverträglichen und naturbewussten Umsetzung
Wir unterstützen den Ausbau regenerativer Energien und innovativer Speichertechnologien, achten jedoch dabei strikt auf den Erhalt unseres Landschaftsbildes und die Lebensqualität
Bürgerenergieprojekte müssen Vorrang haben vor rein wirtschaftlichen Interessen.
Stärkung von Vereinen, Inklusion und Miteinander
Unsere Vereine leisten Großartiges – kulturell, sportlich und sozial. Ohne unsere ehrenamtlich tätigen Menschen in den Feuerwehren, Sport-, Naturschutz- und Trachtenvereinen, in den sozialen Verbänden, in der Politik und in den Kirchen würden unsere dörfliche Gemeinschaft, aber auch Integration und Inklusion, nicht funktionieren.
Diese Arbeit wollen wir auch künftig entsprechend fördern und unterstützen.
Wir setzen uns für mehr Förderung für diese Vereine ein – finanziell und organisatorisch.
Auch bei öffentlichen Veranstaltungen soll Inklusion selbstverständlich mitgedacht werden.
Kinder, Schule und Bildung
Wir machen uns stark für eine lebenswerte und sichere Zukunft unserer Kinder mit individueller Förderung und optimalen Rahmenbedingungen in Kitas und Schulen. Durch die Bereitstellung der nötigen Mittel im Rahmen unserer Gemeindekompetenzen können wir soziale Chancengleichheit und eine zukunftsrelevante Ausstattung sichern, damit unsere Kinder ihre Potenziale voll entfalten können.“
Menschlichkeit und Verantwortung in der Flüchtlingsfrage
Als christlich geprägte Gemeinde sehen wir Menschlichkeit und Nächstenliebe als hohes Gut.
Auch bei der Aufnahme geflüchteter Menschen aus aller Welt nehmen wir die Herausforderung an.
Wir wissen: Die Flüchtlings- und Migrationspolitik wird auf Bundesebene entschieden – doch wir tragen unseren Teil der Verantwortung vor Ort, mit Haltung und Augenmaß.
Wir sind bereit, Menschen zu helfen, die asylberechtigt sind, unsere Grundwerte teilen und an einem friedlichen Miteinander interessiert sind.
Wir halten zentrale Massenunterkünfte für nicht sinnvoll und setzen uns stattdessen für eine dezentrale, sozialverträgliche Unterbringung im Gemeindegebiet ein.
Tradition, Kultur und Freizeit in Tuntenhausen
Unsere Gemeinde ist seit jeher geprägt von christlichen Bräuchen, Feiertagen und aktiven Vereinen, die unser kulturelles Erbe und Brauchtum pflegen.
Senioren, Familien und Kinder wachsen mit diesen Werten auf und schätzen sie. Kirchen und Vereine tragen dazu bei, diese Traditionen lebendig zu halten und an die nächste Generation weiterzugeben.
Für uns ist es eine wichtige Aufgabe der Gemeinde, diesen Werten Raum zu geben und sie aktiv zu unterstützen – sei es durch Veranstaltungen, Räume, Anerkennung oder Förderung.
Gleichzeitig wollen wir offen bleiben für neue Ideen und Themen, die das Zusammenleben bereichern. Bewährtes bewahren – Neues mitgestalten ist unser Leitgedanke.
Nein zum Brenner-Nordzulauf – Ja zur Region
Der geplante Brenner-Nordzulauf bedroht nicht nur Eigentum und landwirtschaftliche Existenzen in unserer Gemeinde, sondern auch Landschaft, Gesundheit und Lebensqualität.
Wir stellen uns klar gegen dieses Projekt in der von der Bahn geplanten Form und befürworten die nachhaltigere Alternativvariante der regionalen Bürgerinitiativen.
Die Sorgen und Ängste der betroffenen Bürgerinnen und Bürger nehmen wir ernst und unterstützen sie aktiv.